Kann ich über die OC Ausgänge mein Tayco Solarrelais ansteuern um den Wechselrichter auszschalten bevor der allgemeine Tiefentladeschutz auslöst.
Den Wechselrichter Studer AJ-1000-12 hab ich direkt an der Akkuzellen Angeschlossen. Der Plus Pol ist über das Solarrelais geführt.
Das Tyco Solarrelais benötigt zum Schalten 9-12V.
Ich möchte nun dass das Solarrelais bei einer Zellspannung von 3.1 [V] meiner Winston LiFePo4-Zellen den Wechselrichter Automatisch ausschaltet, Respektiv wenn die Spannung der Akkuzellen unter 12.4 [V] Sinkt.
Für die Zellüberwachung verwende ich die LiPro 1-3 RS485 Module.
Ich habe beim Aufstarten des GC das Problem dass die Beleuchtung angeht jedoch anschliessend Direkt die Error LED aufleuchtet und kein Text auf dem Bildschirm vorhanden ist. Es erscheint beim ganzen Startvorgang nie ein Text auf dem Bildschirm.
Der Usens eingang greift a die Batterie Spannung ab um diese zu messen. Benötige ich dort eine Sicherung zum Schutz des Einganges ?
Wenn Ja wie Gross ist die Leistung des Messeingangs damit ich die richtige Sicherung einsetzten kann?
Ich habe eine Frage zum Anschliessen des LiPro 1-3 RS485.
Ist es richtig dass das LiPro 1-3 RS485 modul die Verkabelung für das BMS und die RS485 schnitstelle benötigt?
und ist hab ich das Richtig gesehen dass das LiPro 1-3 RS485 modul auf der + Seite 2 Seperate leitungen an den Plus pol der ersten LiFePo4 zelle benötigt diese sind nicht bereits im Print integriert?
schon vor einigen Wochen habe ich mir ein LiPro 1-6 Active zerstört Ersatz habe ich mittlerweile wieder.
Damit Euch das nicht auch passiert, hier einige Hinweise !
Erst einmal - wie ist das passiert ?
Alle Lipros waren von den Akkus abgebaut und natürlich waren die Sicherungen auf den Modulen entfernt.
Die Sicherung der Leitung für den Ladungstransfer zum + Pol der Akkus war auch entfernt, der -Pol aber noch mit derm Akku verbunden (dort muss ja keine Sicherung sein).
Nach dem erneuten Aufschrauben der Module auf die Akkus habe ich alle internen Verbindungen der LiPros untereinander wieder hergestellt.
Beim Aufstecken der Verbindungen für den Ladungstransfer gab es jeses Mal einen kleinen Funken - vermutlich waren Kondensatoren auf den Modulen noch aufgeladen und haben sich beim Anstecken entladen.
Beim Anstecken des letzten Moduls gab es einen kräftigen Funken, bei dem der Pin des Steckverbinders mit dem Stecker verschweißt wurde.
Beim Entfernen des Steckers ist der PIN abgebrochen weil er zu fest "verschweißt" war, wie man auf dem Foto erkennen kann
Das Modul, also die RS-485 Kommunikation der BMS untereinander und mit dem GreenController hat nach wie vor funktioniert, allerdings mit dem Fehler, dass der Ladungsausgleich nicht angeschlossen ist.
Nach dem Tausch des defekten Moduls habe ich es näher untersucht, es ist eine weitere Stelle zu erkennen, an der es offensichtlich einen Kurzschluss gab.
Ich habe mir jetzt für derartige Arbeiten einen Entladestecker gebastelt (100 Ohm Widerstand), mit dem die Kondensatoren vor dem Einbau völlig entladen werden können.
Fazit:
Vor dem Arbeiten an den LiPros wirklich alle Sicherungen entfernen !!!
Die Kondensatoren auf den Modulen vor dem Anstecken der Stecker für den Ladungstransfer (zweipoliger Stecker Nr.5 - siehe Bedienungsanleitung) vollständig entladen !!!
Selbst beim neuen Modul, das auf dem Postweg einige Tage unterwegs war, waren die Kondensatoren noch aufgeladen.
Dazu ist nicht unbedingt ein Entladestecker nötig, die zwei Pins am Stecker können auch zum Entladen mit einem Widerstand überbrückt werden.
Zur Sicherheit eventuell auch noch den -Pol des Kabels für den Ladungsausgleich abklemmen und erst wieder anschließen wenn alle Verbindungen hergestellt sind.
Ich hoffe, dass ich mit diesem Beitrag einigen Nutzern der LiPro 1-6 Active diesen kostspieligen Fehler erspare.
Bei Beachtung dieser Hinweise und natürlich der Anweisungen in der Bedienungsanleitung sind die LiPro 1-6 Active ein Spitzenprodukt, sie arbeiten korrekt und ohne Ausfälle !
zur Überwachung meiner WINSTON Zellen verwende ich den greenController (GC) mit 4 LiPro1-3 und einem RS485_to_WIFI V2 Konverter.
Da ich kein Profi bin habe ich ein paar (einfache ) Fragen zum RS 485 Bus:
1. Ist die Anordnung der Einzelkomponenten GC = Busmaster --- LiPro =Slave --- LiPro = Slave --- LiPro=Slave -- LiPro=Slave --- WIFI_Konv=Slave korrekt?
2. Bei obiger Anordnung der Buskomponenten brauche ich keine externen Widerstände? --> Im GC ist der entspr. Jumper gesetzt und im WIFI-Konv. ist der 120 Ohm Abschlusswiderstand enthalten -ohne Jumper-.
ich würde mir wünschen bei der Konfiguration der Transistorschaltausgänge "Mode 5 Ctrl by error state" differenzierter auswählen zu können bei welchem "error" geschaltet wird.
Insbesondere wäre ein Schalten bei ausschliesslich LVP (Tiefentladeschutz aktiv) wünschenswert.
Sehr hilfreich wäre auch ein Schalten bei ausschliesslich OVP (Lipros melden OVP über RS485 an den GC).
Sofern der GC zusammen mit einem Victron Multiplus (und dem LynxIon Assistant) betrieben wird, könnte die Verkabelung der Lipros deutlich vereinfacht werden und zwei Relais könnten eingespart werden (auch mögliche Fehlerquelle). Die Eingänge des Multiplus liefern nur 0,5 bzw. 1mA bei 5V. Der Spannungsabfall an den Optokopplern wird zu hoch, daher muss leider noch zusätzlich ein Relais spendiert werden....
ich freue mich sehr darüber, dass es bei ECS immer wieder Neues gibt! Soeben habe ich das Forum entdeckt.....Toll!
Heute habe ich wieder den ganzen Tag verkabelt und hatte ständig den GC ohne Gehäuse vor Augen. Kann ich da nicht irgendwo 5V für den RS485 (GC + 8 x Lipro) abgreifen?
Welchen Strombedarf hat die RS485? (GC kommuniziert mit 4, 8 oder 16 Lipros)
wäre es möglich auf dem Hauptschirm, sowie den Info-Seiten die Spannungen zweistellig auszugeben. Bei meinem 12V System kann die 2. Stelle schon sehr viel über den Ladezustand des Systems aussagen.
Ferner könntest du mal die Schritte für eine Kalibrierung der Batteriespannungsmessung veröffentlichen. Meine Werte weichen um ca. 0,2V von dem Messwert eines Hameg HM8011 ab.
Danke für ein excellentes Produkt, das nun schon 3 Jahre ohne Probleme läuft.